Rheinlandpokal ausgelost | Morbach empfängt Eintracht Trier
22. Oktober 2026
Rheinlandpokal-Auslosung Neuauflage des ewig-jungen Duells im Halbfinale möglich
Service | Bitburg · Fußball-Rheinlandpokal: Titelverteidiger Eintracht Trier tritt im Achtelfinale beim FV Hunsrückhöhe Morbach an. Auf Heimspiele dürfen sich nach der Auslosung in Bitburg der FSV Tarforst und der FSV Salmrohr freuen. Der FC Bitburg muss zwar auswärts ran, ist mit seinem Los aber ebenfalls zufrieden. Auch die Paarungen im Frauen-Rheinlandpokal wurden ausgelost.
22.10.2026 , 23:55 Uhr
4 Minuten Lesezeit
Gerd Müller, Verkaufsleiter bei Namenssponsor BItburger, zog die Lose des Herren-Wettbewerbs. Verbands-Vize Marco Schütz (links) assistierte ihm. Rechts: Moderator Stefan Pauly.
Gerd Müller, Verkaufsleiter bei Namenssponsor BItburger, zog die Lose des Herren-Wettbewerbs. Verbands-Vize Marco Schütz (links) assistierte ihm. Rechts: Moderator Stefan Pauly.
Foto: Pascal Weber
Die dickeren Brocken würden Titelverteidiger Eintracht Trier auf dem Weg ins Endspiel um den Bitburger-Rheinlandpokal erspart bleiben: Auf den früheren Angstgegner FV Engers 07 oder den Finalgegner vom Mai, die TuS Koblenz, könnte der Regionalligist frühestens ganz zum Schluss im Rahmen des Finaltags der Amateure am 29. Mai treffen.
Morbacher Angreifer trifft im Achtelfinale auf seinen Ex-Klub Eintracht Trier
INFO
Die Pokal-Paarungen im Überblick:
Achtelfinale Bitburger-Rheinlandpokal: 1: SG 99 Andernach – Sportfreunde Eisbachtal, 2: FSV Trier-Tarforst – FC Rot-Weiss Koblenz, 3: FC Germania Metternich – FC Bitburg, 4: SpVgg EGC Wirges – FV Engers, 5: FSV Salmrohr – SG Rennerod, 6: Anadolu Spor Koblenz – SG 2000 Mülheim-Kärlich, 7: VfB Wissen – TuS Koblenz, 8: FV Hunsrückhöhe Morbach – SV Eintracht Trier 05; Viertelfinale: 1: Sieger Achtelfinale 7 – Sieger Achtelfinale 2, 2: Sieger Achtelfinale 5 – Sieger Achtelfinale 6, 3: Sieger Achtelfinale 4 – Sieger Achtelfinale 1, 4: Sieger Achtelfinale 3 – Sieger Achtelfinale 8; Halbfinale: 1: Sieger Viertelfinale 2 – Sieger Viertelfinale 4, 2: Sieger Viertelfinale 3 – Sieger Viertelfinale 1.
Achtelfinale Vereinsticket-Rheinlandpokal der Frauen: 1: SC 13 Bad Neuenahr – 1. FFC Montabaur, 2: SG 99 Andernach III – FV Rübenach, 3: FC Urbar II – SV Rengsdorf, 4: DJK Watzerath – SV Rheinbreitbach, 5: FSG Wienau – TuS Fortuna Saarburg, 6: SV Hundsangen – SV Niederemmel, 7: FC Bitburg – TuS Issel, 8: SV Holzbach – SG Andernach II; Viertelfinale: 1: Sieger Achtelfinale 8 – Sieger Achtelfinale 3, 2: Sieger Achtelfinale 5 – Sieger Achtelfinale 1, 3: Sieger Achtelfinale 6 – Sieger Achtelfinale 2, 4: Sieger Achtelfinale 4 – Sieger Achtelfinale 7; Halbfinale: 1: Sieger Viertelfinale 4 – Sieger Viertelfinale 1, 2: Sieger Viertelfinale 3 – Sieger Viertelfinale 2.
Nicht nur deshalb zeigte sich SVE-Sportdirektor Daniel Hammel mit der Auslosung des Achtelfinals und der weiteren Runden am Donnerstagabend in der Erlebniswelt des Pokalsponsors Bitburger zufrieden – die Ziehung nahmen dessen Verkaufsleiter Gerd Müller und der beim Fußballverband Rheinland für den Seniorenspielbetrieb zuständige Vizepräsident Marco Schütz vor. Voraussichtlich am Mittwoch, 4. November, treten die Blau-Schwarz-Weißen beim zwei Klassen tiefer angesiedelten FV Hunsrückhöhe Morbach an. „Es ist immer schön, wenn du in der Region spielst. Die Kulisse wird sicher groß sein, und der Anfahrtsweg ist viel geringer, als wenn wir etwa nach Wissen hätten reisen müssen. Dann fährst du zweieinhalb Stunden und spielst womöglich nur vor 300 Zuschauern“, meinte Hammel.
Lieber hätte Marcel Lorenz aus Sicht des FV Hunsrückhöhe Morbach zunächst gegen einen der fünf im Wettbewerb verbliebenen Bezirksligisten gespielt. „Trier ist der klare Favorit, doch wir haben eine gute Stimmung und einen guten Kader. Von daher sind wir optimistisch“, sagte der sportliche Leiter des aktuellen Rheinlandliga-Vierten.
Auf einen seiner Ex-Klubs trifft in knapp zwei Wochen Lorenz’ Sohn Noah. „Gerade für mich wird es ein besonderes Spiel. Für uns alle wird das ein schönes Erlebnis“, sagte der ebenfalls bei der Auslosung anwesende Angreifer der FVH. Er war in der Jugend und später noch einmal von Januar bis August 2025 für die Trierer aktiv.
Das Rheinlandpokal-Achtelfinale und die weiteren Wettbewerbswege wurden in der Erlebniswelt der Bitburger Braugruppe ausgelost.
Das Rheinlandpokal-Achtelfinale und die weiteren Wettbewerbswege wurden in der Erlebniswelt der Bitburger Braugruppe ausgelost.
Foto: Pascal Weber
Bitburg und Salmrohr treffen auf Bezirksligisten
Der Gewinner dieser Partie könnte im Viertelfinale auf den FC Bitburg treffen – sofern sich die Bierstädter zuvor beim FC Germania Metternich durchsetzen. Der Klub aus dem Koblenzer Stadtteil ist derzeit Spitzenreiter der Bezirksliga Mitte und verfügt nicht nur deshalb über „eine sehr gute Mannschaft“, wie Bitburgs Geschäftsführer Arthur Schütz betonte. Dennoch sei man mit dem Los sehr zufrieden. Die Aussicht, Anfang März möglicherweise Eintracht Trier im Stadion Ost zu empfangen, sei „verlockend“.
Das Halbfinale ist für den 7. April vorgesehen. Dabei könnte es zum traditionsreichen Duell zwischen dem FSV Salmrohr und Eintracht Trier kommen. Die beiden früheren Rivalen trennen derzeit drei Spielklassen. Im Achtelfinale genießt der FSV Heimrecht gegen den Ost-Bezirksligisten SG Rennerod. Setzt sich die Mannschaft von Trainer Rudi Thömmes durch, würde sie im Viertelfinale erneut zu Hause antreten – gegen den Sieger der Partie zwischen Mitte-Bezirksligist Anadolu Spor Koblenz und Rheinlandligist SG 2000 Mülheim-Kärlich.
Tarforst hat es mit nächstem Oberligisten zu tun
Ähnlich wie die Salmrohrer, die sich mit 8:0 gegen die klassenhöhere SG Schneifel durchgesetzt hatten, sorgte auch der FSV Tarforst in der dritten Pokalrunde für Furore. Die Trierer fertigten Rot-Weiss Wittlich mit 4:1 ab. Im Achtelfinale geht es nun erneut gegen einen Oberligisten namens Rot-Weiss, diesmal allerdings aus Koblenz. „Gerade zu Hause wissen wir, was wir zu leisten imstande sind“, unterstrich Tarforsts Fußball-Abteilungsleiter Thomas Kempny.
Mit wenig Begeisterung nahm Christian Noll, Vorstand Sport des FC Rot-Weiss Koblenz, die Auslosung zur Kenntnis: „In Tarforst erwartet uns ein schwer zu bespielender, mitunter rutschiger Kunstrasen. Wir hatten schon bessere Auslosungen.“
Der Sieger dieser Partie trifft im Viertelfinale auf den Gewinner des Duells zwischen dem Ost-Bezirksligisten VfB Wissen und Oberligist TuS Koblenz. Im Halbfinale wartet dann der Sieger der Begegnung SpVgg EGC Wirges gegen den FV Engers beziehungsweise des Duells SG 99 Andernach gegen Sportfreunde Eisbachtal.
Frauen: Titelverteidiger TuS Issel spielt in Bitburg
Auch im Frauen-Wettbewerb sind noch 16 Mannschaften vertreten. Titelverteidiger TuS Issel trifft im Achtelfinale am 28. oder 29. November auf den klassentieferen Rheinlandligisten FC Bitburg. Für Abteilungsleiter Josef Regneri ist der Vereinsticket-Rheinlandpokal das „Highlight der Saison“. Nach Bitburg fahre man gerne. Im Viertelfinale könnte es zu einem weiteren Duell mit der DJK Watzerath kommen. „Auf unsere Regionalligakonkurrenten SC 13 Bad Neuenahr und 1. FFC Montabaur würden wir frühestens im Finale treffen – auch von daher sind wir zufrieden“, sagte der frühere Oberligaspieler von Eintracht Trier.
Quelle: Volksfreund - FuPa.net
Rheinlandpokal ausgelost
TuS Koblenz kann erst im Finale auf Trier treffen
Wer ist beim Finaltag der Amateure und damit beim Rheinlandpokal-Finale dabei? Das steht zwar noch nicht fest, aber die 16 noch verbleibenden Teams wissen seit Donnerstagabend zumindest, wie ihr Weg bis ins Finale aussehen würde.
Eine Wiederholung des Vorjahresfinals zwischen der TuS Koblenz und Eintracht Trier ist möglich. Das ergab die Auslosung der noch verbleibenden Partien im Rheinlandpokal. Nun geht’s aber erstmal ins Achtelfinale, das am 4. November stattfindet.
Der mögliche Weg ins Finale für die noch 16 im Fußball-Rheinlandpokal verbliebenen Teams steht fest. In der Brauerei in Bitburg wurden am Donnerstagabend nicht nur die Achtelfinals, sondern auch direkt die Viertel- und Halbfinals ausgelost. Eingebettet war die Auslosung in eine Gesprächsrunde, in der es auch um den Stellenwert des Pokals ging.
Klar ist jetzt auch, dass es wieder zum Vorjahresfinale kommen kann, denn der Regionalligist Eintracht Trier kann erst im Finale auf die TuS Koblenz treffen. Bereits im Viertelfinale kann es unterdessen zu einem Lokalduell zwischen Rot-Weiss und der TuS Koblenz kommen.
Beachtlich auch, es gibt im Achtelfinale keine liga-internen Duelle, mit dem FSV Salmrohr (West) und der SG Rennerod (Ost) treffen aber zwei Bezirksligisten aufeinander – einer wird also auf jeden Fall den Sprung ins Viertelfinale schaffen. Das Finale findet im Zuge des Finaltags der Amateure am Samstag, 29. Mai 2027, statt.
Das sind die Achtelfinal-Partien, die für Mittwoch, 4. November, terminiert sind:
Spiel 1: SG 99 Andernach (Rheinlandliga) – Sportfreunde Eisbachtal (Oberliga)
Spiel 2: FSV Trier-Tarforst (Rheinlandliga) – FC Rot-Weiss Koblenz (Oberliga)
Spiel 3: FC Metternich (Bezirksliga) – FC Bitburg (Rheinlandliga)
Spiel 4: Spvgg EGC Wirges (Rheinlandliga) – FV Engers (Oberliga)
Spiel 5: FSV Salmrohr (Bezirksliga) – SG Rennerod (Bezirksliga)
Spiel 6: SV Anadolu Spor Koblenz (Bezirksliga) – SG 2000 Mülheim-Kärlich (Rheinlandliga)
Spiel 7: VfB Wissen (Bezirksliga) – TuS Koblenz (Oberliga)
Spiel 8: FV Morbach (Rheinlandliga) – Eintracht Trier (Regionalliga)
Das sind die möglichen Viertelfinal-Paarungen, die am Mittwoch, 3. März 2027, stattfinden sollen:
Spiel 1: Sieger VfB Wissen (Bezirksliga)/TuS Koblenz (Oberliga) – Sieger FSV Trier-Tarforst (Rheinlandliga)/FC Rot-Weiss Koblenz (Oberliga)
Spiel 2: Sieger FSV Salmrohr (Bezirksliga)/SG Rennerod (Bezirksliga) – Sieger SV Anadolu Spor Koblenz (Bezirksliga)/SG 2000 Mülheim-Kärlich (Rheinlandliga)
Spiel 3: Sieger Spvgg EGC Wirges (Rheinlandliga)/FV Engers (Oberliga) – Sieger SG 99 Andernach (Rheinlandliga)/Sportfreunde Eisbachtal (Oberliga)
Spiel 4: Sieger FC Metternich (Bezirksliga)/FC Bitburg (Rheinlandliga) – Sieger FV Morbach (Rheinlandliga)/Eintracht Trier (Regionalliga)
Und das sind die möglichen Halbfinals, die für Mittwoch, 7. April 2027, vorgesehen sind:
Sieger FSV Salmrohr (Bezirksliga)/SG Rennerod (Bezirksliga)/Sieger SV Anadolu Spor Koblenz (Bezirksliga)/SG 2000 Mülheim-Kärlich (Rheinlandliga) – Sieger FC Metternich (Bezirksliga)/FC Bitburg (Rheinlandliga)/Sieger FV Morbach (Rheinlandliga)/Eintracht Trier (Regionalliga).
Sieger Spvgg EGC Wirges (Rheinlandliga)/FV Engers (Oberliga)/Sieger SG 99 Andernach (Rheinlandliga)/Sportfreunde Eisbachtal (Oberliga) – Sieger VfB Wissen (Bezirksliga)/TuS Koblenz (Oberliga)/Sieger FSV Trier-Tarforst (Rheinlandliga)/FC Rot-Weiss Koblenz (Oberliga).
Quelle: Rheinzeitung
